Hier finden Sie Informationen rund um unsere Produkte und unser Unternehmen.


Größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte – neue Fertigungslinie K10

Die neue Fertigungslinie „K10“ für Kunststoffelemente ist die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte. Einerseits bietet diese Maßnahme eine Ersatzinvestition für die bisherige Anlage, andererseits wird die Unternehmensgruppe zukünftig ein optisch und technisch zeitgemäßes Schweißfugenbild, eine verbesserte Verarbeitungsqualität und höhere Fertigungskapazitäten bieten können.

Die von langer Hand geplante Investition in den Standort Sinsheim, in Höhe von rund drei Millionen Euro, ist seit Kurzem abgeschlossen und die Fertigung von Kunststoffelementen wieder in vollem Gang. Der Abbau der alten und der Aufbau der neuen Anlage wurden dabei bis ins kleinste Detail geplant. Das Bestreben war es, einen Fertigungsstillstand weitestgehend zu vermeiden und somit auch die Auswirkungen dieser Maßnahmen für unsere Kunden so wenig spürbar wie möglich halten zu können.

„Aufgrund der stabilen Auftragslage haben wir gemeinsam mit dem Lieferanten ROTOX die ursprüngliche Planung noch mal angepasst und die Fertigungslinie modulweise in Echtbetrieb genommen, um dem positiven Handlungsdruck gerecht zu werden“, berichtet Andreas König (Sprecher der Geschäftsführung).

Mit der neuen Anlage wird die Qualität der Elemente verbessert und die Möglichkeit geschaffen, Sonderbauelemente direkt in der neuen Anlage zu verschweißen und z. B. die Bodenschwellen montieren zu können. Ebenso wird die Produktivität gesteigert und die Kapazitäten an das Zuschnitt- und Bearbeitungszentrum (BAZ), das bereits im Jahr 2019 erneuert wurde, angepasst.

Die Fertigstellung der Anlage wurde vor Kurzem bei einer Einweihung eröffnet, hierzu waren rund 120 Gäste vor Ort, um die Produktion in Sinsheim zu besichtigen. Zu Beginn der Einweihung erfolgte eine kurze Ansprache durch den Sprecher der Geschäftsleitung Andreas König sowie den Bürgermeister und Dezernatsleiter für Planung, Bau und Infrastruktur, Bernd Kippenhan. Anschließend konnten sich die Anwesenden von der Verarbeitungsqualität und Ablauforganisation der neuen Anlage überzeugen und auch direkt Fragen an die Mitarbeitenden stellen.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage kann zusätzlich auch das Aluplast Fensterprofil „Neo“ verarbeitet werden. Dieses wird zukünftig im Produktprogramm der Unternehmensgruppe Alfred Bohn unter dem Namen „Liano“ zu finden sein. Mit dieser neuen und zeitgemäßen Systemplattform mit 76 Millimeter Bautiefe wird die al bohn Fenster-Systeme GmbH und deren Marke Albohn ihr bisher vielseitigstes Kunststofffenster produzieren. Liano 76 ist ein Allroundtalent, das mit seinen schlanken Profilansichten die aktuellen Designtrends aufgreift und dabei durch seine hohe Anpassungsfähigkeit sowohl für Neubauten als auch für Renovierungen geeignet ist. Durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten des Systems können mit wenigen Profilen beinahe alle erforderlichen Einbausituationen abgedeckt werden.

Frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2024

Wir haben Betriebsferien vom 23.12.2023 bis 07.01.2024.

"Im Grunde sind es
immer die Verbindungen
mit Menschen, die dem
Leben seinen Wert geben."

Wilhelm von Humboldt

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen, Ihren Familien, Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeitenden ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.

Bleiben Sie gesund!

Andreas König ist neuer Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Alfred Bohn

Andreas König ist ab 01. November 2023 neuer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Alfred Bohn.

Seine Hauptaufgaben innerhalb der Unternehmensgruppe Alfred Bohn werden die Entwicklung zielgruppenorientierter Vertriebs- und Marketingstrategien zur Sicherstellung von organischem Wachstum, die Weiterentwicklung der Organisation sowie das Vertreten des Unternehmens nach Außen sein.

Andreas König ist bereits über 25 Jahre im Bereich der Bau-Baustoffindustrie tätig, zuletzt als Chief Sales Officer der norwegischen Kebony AS, wo er die Bereiche Vertrieb, Projektmanagement und Unternehmensentwicklung verantwortet hat.

„Ich freue mich darauf, mit hoch engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammenzuarbeiten und die gute Positionierung der Marken Albohn, Tebau und Sinsheimer Glas erfolgreich auszubauen“ sagt Andreas König, neuer Sprecher der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe.

„Mit Andreas König konnten wir einen kompetenten und engagierten Sprecher der Geschäftsführung gewinnen, der die erforderlichen Weichen stellen wird, um die Unternehmensgruppe weiter nach vorne zu bringen“ so Andreas Bohn, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe.

Die Unternehmensgruppe Alfred Bohn freut sich auf die Zusammenarbeit mit Herrn König.

Andreas König, Sprecher der Geschäftsführung

Focus Money zeichnet Tebau erneut mit dem Siegel „Höchste Kompetenz“

Die Marke Tebau erhält damit wiederholt in einer Verbraucherbefragung eine Top-Platzierung. Das Magazin FOCUS MONEY hat dafür mit dem Beratungs- und Analyseinstitut ServiceValue mehr als 177.000 Kundenurteile zu 1.036 Unternehmen bei den Verbrauchern eingeholt.

„Die erneute Auszeichnung macht uns stolz. Insbesondere weil die Verbraucher unsere Kompetenz wieder sohoch bewertet haben, dass wir es unter die Top 3 in Deutschland geschafft haben“, freut sich Andreas Bohn, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Alfred Bohn.

Siegel „Höchste Kompetenz“ ist ein weiteres Verkaufsargument für die Fachpartner

Mit dieser nochmaligen Auszeichnung unterstützt Tebau seine Partner erneut auch am PoS. Die zusätzlich angebotenen Mittel der Verkaufsförderung können die Fachpartner für sich differenzierend nutzen, um die Aufmerksamkeit der Endkunden beim Ausstellungsbesuch auf die prämierten Produkte von Tebau zu lenken. Den Fachhändlern stehen für die Bewerbung von Tebau-Produkten das Siegel und unterschiedliche Werbemittel zur Verfügung – alles zu finden im Fachhändlerbereich der Albohn/Tebau-Website.

Das Siegel „Höchste Kompetenz“ wird ab sofort in alle Kommunikationskanäle und Werbemittel eingebunden und so an Fachhändler und Endkunden kommuniziert.

Dies ist ein erneuter Erfolg für die al bohn Fenster-Systeme GmbH, vor allem weil es wieder die Endkunden waren, die die Tebau-Produkte zum wiederholten Mal auf einen Spitzenplatz gewählt haben. Besonders der Sieg in der Kategorie „Höchste Kompetenz“ zeigt, dass Tebau im Bereich der Outdoorprodukte dem Anspruch der Kunden gerecht werden.

Weitere Informationen und Hintergründe stellt Tebau auf der Website unter www.albohn.de/produkte/auszeichnungen bereit.

 

 

Altfenster-Recyclingservice – Nachhaltiges Konzept für alte PVC-Fenster

Ein nachhaltiger Umgang und die Wiederverwendung von wertvollen Ressourcen (geschlossener Wertstoffkreislauf) haben in unserer Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert. Aus diesem Grund bieten wir den Fachpartnern im Rahmen unseres Altfenster-Recyclingservices die Möglichkeit, ausgebaute Kunststofffenster an uns zurückzugeben.

Die Elemente werden im Anschluss durch unseren Recycling-Partner professionell stofflich getrennt, die einzelnen Stoffe aufbereitet und dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt.

Durch die Rückführung des Materials PVC als Rezyklat lassen sich moderne Kunststofffenster bis zu achtmal ohne Qualitätseinbußen wiederverwerten, wenn Sie kontinuierlich in den in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Ein Fenster hat eine Lebenszeit von ca. 30 bis 35 Jahren, somit kann das Material eines PVC-Fenster bis zu ca. 240 Jahre lang immer wiederverwendet werden, bevor der Werkstoff erschöpft ist. Durch die Verwendung von recyceltem PVC-Material (Rezyklat) im Profilinneren wird der CO2-Ausstoß bei der Neuproduktion um bis zu 90 % gesenkt. Mit diesem Service möchten wir einen weiteren Beitrag zur Schonung von knapper werdenden Ressourcen leisten. Wir nehmen die alten PVC-Fenster des Bauherrn nach Anmeldung durch unsere Fachpartner direkt von der Baustelle mit und führen diese in Form von Rezyklat wieder dem Wertstoffkreislauf zu, dadurch unterstützen wir nicht nur die Endverbraucher und unsere Fachpartner vor Ort bei der Vermeidung von CO2-Emissionen, sondern tragen unseren Teil für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft bei.

Bereits seit vielen Jahren werden unsere Produktionsabfälle aus den Bereichen PVC, Stahl und Glas den Stoffkreisläufen wieder zu geführt. Mit der Einführung dieses Services gehen wir nun den nächsten Schritt und setzen das Konzept des Urban Minings in unserem Unternehmen um. Urban Mining ist Englisch und steht für „Bergbau im städtischen Bereich“, hierbei geht es darum Rohstoffe, die sich bereits im Umlauf befinden, nach dem Ende der Lebenszeit des Gebäudes dem Wertstoffkreislauf wieder zuzuführen. Hierzu gehört die Gewinnung von Rohstoffen mitten in Großstädten, beispielsweise können beim Abriss eines Gebäudes Einzelteile der Fassade wiederverwendet werden. Durch die Schließung des Wertstoffkreislaufes und die Wiederverwendung von alten Rohstoffen in neuen Bauteilen, können wir neue Rohstoffe dort belassen, wo sie hingehören – unter der Erde.

Der Altfenster-Recyclingservice erfolgt über die geplante Gestellrücknahme. Die Altfenster müssen bereits vor Eintreffen des Lkws auf die abzuholenden Gestelle geladen, verzurrt und gegen Herunterfallen gesichert sein. Die genauen Bedingungen der Rückholung finden sich auf unserer Homepage sowie unserem neuen Prospekt zum Altfenster-Recyclingservice. Neben der Abholung auf der Baustelle, gibt es auch die Möglichkeit, Altfenster auf unserem Werksgelände in Sinsheim entsorgen zu lassen.

Auf Wunsch erhalten die Fachpartner von uns für Ihren Endkunden ein Zertifikat über die von ihm durch die Nutzung des Altfensterrecycling-Services eingesparte CO2-Menge, so wird der positive Beitrag des Endkunden zur Reduzierung der CO2-Menge sowie sein Beitrag für einen geschlossenen Wertstoffkreislauf dokumentiert. Das gibt auch den Endverbrauchern das Gefühl, die richtige Handwerkerwahl getroffen zu haben, das wirkt sich fördernd auf das Image des Fachpartners aus und bildet eine zusätzliche Chance, das Empfehlungsmanagement zu verbessern.

Weitere Informationen zu unserem Service finden unsere Fachpartner im Fachhändlerbereich auf albohn.de.
  

Partnerschaften für die Umwelt

Mit dem Kauf eines Kunststofffensters von Albohn setzen Sie auf Nachhaltigkeit, denn wir achten beim Einsatz unserer Fensterprofile auf einen geschlossenen Wertstoffkreislauf.

Wir sind mit der al bohn Fenster-Systeme GmbH Premium-Partner bei der Rewindo GmbH. Rewindo ist eine Recycling-Initiative der deutschen Kunststoffprofilhersteller, die sich für effizientes Kreislaufwirtschaften einsetzt. Durch das Ausweiten Ihres Netzwerks in die Glasbranche sind wir mit dem Sinsheimer Glas- und Baubeschlaghandel GmbH als erster Premium-Partner dieses Bereiches ebenfalls eingetreten.

Durch unsere Partnerschaft stellen wir die Rückführung des Wertstoffs PVC in den Kreislauf sicher und konnten 2022 426 Tonnen CO2 einsparen.

Mit der Nutzung von Strom aus Wasserkraft verringerten wir 2022 unseren CO2-Ausstoß um knapp 999,52 Tonnen pro Jahr im Vergleich zum bundesdeutschen Strommix.

Als Mitglied der DGNB betrachten wir sowohl unser Handeln, unsere Gebäude und Produktion als auch unsere hergestellten Produkte unter dem Ansatz der Ganzheitlichkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziokulturelles).

Durch dieses Handeln sparen wir pro Jahr rund 1.425 Tonnen CO2 ein, eine Tonne entspricht in etwa der Flugstrecke von Frankfurt nach New York.

Zertifizierte Qualität bei Tebau

Mit einem umfassenden Qualitäts- und Qualifizierungsprozess sichert der Bundesverband Wintergarten e. V. ein hohes Niveau bei Bau- und Montage von Wintergärten. Die Marke Tebau der al bohn Fenster-Systeme GmbH entspricht diesem hohen Niveau und darf nach einem umfangreichen Zertifizierungsverfahren sowie Schulungen der Mitarbeiter das komplette Siegel für geprüfte Qualität tragen.

Die al bohn Fenster-Systeme GmbH (Albohn) ist bereits viele Jahre Mitglied im Bundesverband Wintergarten e. V., nachdem dieser ein Zertifizierungsprozess aufgelegt hat, um die Qualitätsstandards bei Wintergärten zu sichern, nahm auch Albohn mit Ihrer Marke Tebau daran teil.

Der Zertifizierungsprozess besteht aus vier Stufen und reicht vom eingesetzten System über die Planung und Fertigung bis hin zur konkreten Montage vor Ort. Die Marke Tebau hat mit Ihrem Wintergarten Econ thermo 3.0 das Qualitätszertifikat System erhalten, ebenso wurden sie im Bereich Fertigung zertifiziert. Die Voraussetzungen zum Tragen des Qualitätssiegels auch für Planer und Monteure wurden durch Schulungen die vom Bundesverband durchgeführt wurden, erreicht. Damit darf die al bohn Fenster-Systeme GmbH das komplette Siegel „Qualität“ des Bundesverbands Wintergarten e. V. nutzen.

„Durch die Zertifizierung und Nutzung des kompletten Qualitätssiegels heben wir uns von Mitbewerbern ab und stellen dabei die Qualität von Tebau weiter heraus“, sagt Sebastian Zajec, Produktmanager Tebau.

 

Schulungen zur Zertifizierung von Planern und Monteuren

Wir wurden als Partner des Bundesverbands Wintergarten e. V. als Schulungsstandort ausgewählt, somit führt die al bohn Fenster-Systeme GmbH in Abstimmung mit dem Bundesverband Wintergarten e. V. Schulungen für die Zertifikate Planer und Monteure durch. An diesen Schulungen können sowohl Mitglieder des Bundesverbands als auch Fachpartner von Tebau teilnehmen. Ein Fachpartner hat somit die Möglichkeit sich bei Tebau schulen zu lassen, und die Qualitätszertifikate Planung und Montage zu erhalten.

Die ersten Schulungen fanden am 11. und 12. Mai 2023 statt und waren ein voller Erfolg, insgesamt nahmen 60 Personen teil und wurden als Planer beziehungsweise als Monteur geschult und zertifiziert. An beiden Schulungstagen konnten die Teilnehmer ihr Wissen vertiefen und weitere weiteres Know-how erwerben, um dadurch die Qualität Ihrer Arbeit weiter zu verbessern.

60 Jahre Unternehmensgruppe Alfred Bohn

Im Jahr 2023 feiert die in Sinsheim ansässige Unternehmensgruppe Alfred Bohn ihr Jubiläum. Vor 60 Jahren startete die Geschichte mit dem kleinen Unternehmen Unirollka, das sich hauptsächlich auf Rollläden spezialisiert hatte und im Direktvertrieb tätig war, dies war der Ursprung für die Unternehmensgruppe die heute mehr als 400 Mitarbeiter an einem Standort vereint.

Zur Unternehmensgruppe gehören heute u.a. die al bohn Fenster-Systeme GmbH mit den Marken Albohn für Fenster, Türen und Vordächern und Tebau für Sommer- und Wintergärten, sowie der Isolier- und Funktionsglas-Hersteller Sinsheimer Glas- und Baubeschlaghandel GmbH. In den letzten Jahren wurde an vielen Stellen im Unternehmen investiert und weiterentwickelt, so gab es einen Marken-Relaunch, sowie die Neuausrichtung der Produktpalette und umfangreiche Investitionen in neue Fertigungsanlagen sowie automatisierte Prozesse innerhalb der Fertigung.

Die Unternehmensgruppe sieht für sich in jeder Sparte Wachstumspotenziale, die noch erschlossen werden sollen, dabei spielt auch die Inbetriebnahme des neuen Fertigungsbereichs für die industrielle Fensterfertigung eine Rolle. Die im internen Sprachgebrauch K10 genannte Anlage soll die neuesten Fertigungsmethoden ausführen und zeitgleich lassen sich durch die Nutzung der Anlage die beiden vorhandenen Bearbeitungszentren voll auslasten. Das Zusammenspiel ermöglicht eine Kapazitätserweiterung von rund 70 Prozent. 

Bild: v. l.: Geschäftsführer Matthias König, Moderatorin und Journalistin Maxi Sarwas und Geschäftsführer Andreas Bohn bei der Begrüßung der Gäste

Mit der Inbetriebnahme der neuen Fertigungsanlage wird das Sortiment um ein System erweitert, das energeto® neo von aluplast. Die Konstruktion besticht durch schlanke Ansichten und gerade Linien, durch die Nutzung von glasfaserverstärkten Stegen kann auf den Einsatz von Stahlverstärkungen weitgehend verzichtet werden. Eine weitere Möglichkeit zur Optimierung bietet der Einsatz der Klebetechnologie „bonding inside“, die dann auch einen noch größeren Beitrag zur Nachhaltigkeit des Fenstersystems bringen wird.

Für das Geschäftsjahr 2023 ist im Bereich der Sommergärten ein neues Flachdachsystem mit dem Arbeitstitel Tebau Linea 2 in Planung, es wird im dritten Quartal auf den Markt kommen und eine neue Generation von Sommergärten von Tebau einläuten. 

Das Jubiläum wurde unter dem Motto „Nachhaltigkeit in Vergangenheit und Zukunft – 60 Jahre Unternehmensgruppe Alfred Bohn“ am 26.04.2023 mit rund 450 Partnern und Kunden in der PreZero Arena in Sinsheim gefeiert. Für die Jubiläumsveranstaltung wurden hochkarätige Rednerinnen und Redner verpflichtet, dazu gehörten der Wetterexperte und Spiegel-Bestsellerautor Sven Plöger mit einem Vortrag zum Klimawandel, sowie Carsten Schäfer von der aluplast GmbH, der in der Funktion als Gesellschafter und Partner von Rewindo, einen Vortrag zum „Recycling von Altfenstern aus Kunststoff“ gehalten hat. Ebenso konnte für die Veranstaltung Frau Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführerin der DGNB e. V., gewonnen werden mit einem Vortrag zur „Nachhaltigkeit in der Baubranche“ und als Abschluss der bekannte Schiedsrichter Urs Meier mit einer sehr lebendigen Präsentation zum Thema „Fair Play – Faires Miteinander im Business“. Um das Programm des Tages abzurunden, gab es eine Talkrunde zum verstorbenen Gründer Alfred Bohn, bei dem Weggefährten über ihn und die Geschichte des Unternehmens sprachen, sowie des Weiteren eine Podiumsdiskussion zur Nachhaltigkeit in der Baubranche mit Matthias König (Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Alfred Bohn) sowie Dr. Christine Lemaitre, Carsten Schäfer, Sven Plöger und Frank Lange (Geschäftsführer des Verband Fenster und Fassade). Bei dieser Gelegenheit kündigte Matthias König einen neuen Service zum Altfensterrecycling für den Fachhandel an, der Anfang Juni 2023 starten wird. Moderiert wurde die Jubiläumsveranstaltung von der bekannten Moderatorin und Journalistin Maxi Sarwas.

Bild: v. l. Podiumsdiskussion zur Nachhaltigkeit in der Baubranche: Carsten Schäfer (aluplast GmbH), Matthias König (Unternehmensgruppe Alfred Bohn), Dr. Christine Lemaitre (DGNB e. V.), Maxi Sarwas (Moderatorin und Journalistin), Frank Lange (VFF) und Sven Plöger (Wetterexperte).

„Wir wollten keine Jubelveranstaltung, sondern einen Mehrwert vermitteln“, sagt Geschäftsführer Matthias König.

Die zur Unternehmensgruppe gehörenden Sinsheimer Glas- und Baubeschlaghandel GmbH wurde im Rahmen der Veranstaltung als erster Partner im Flachglasbereich in das Premium-Partner-Netzwerk von Rewindo GmbH aufgenommen.

Nach der erfolgreichen Tagesveranstaltung mit Kunden und Partnern fand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abends eine weitere Jubiläumsveranstaltung statt, bei der das gemütliche Beisammensein im Mittelpunkt stand, denn ohne deren Engagement wäre die Unternehmensgruppe heute nicht so erfolgreich und wettbewerbsfähig.

Chronik

Bekommen Sie einen Einblick in 60 Jahre der Unternehmensgruppe Alfred Bohn

Albohn und Tebau – Produktbranding

Mit unserem umfassenden Branding, das aus Markenbranding, Willkommensbranding sowie Infobranding besteht, möchten wir die Bindung zu unseren Kunden und der jeweiligen Marke stärken und Mehrwert in Form von zusätzlichen Informationen und Dienstleistungen rund um unsere Produkte anbieten. Dabei erhalten Sie viele Anregungen für Nach- und Ergänzungskäufe, Pflege und Nutzung, Reparaturen, Ersatzteile und vieles mehr. Gleichzeitig geben wir zusätzliche Informationen über unsere Produktwelten. 

Für den Fachhandel stellen wir auf Wunsch den Kontakt zu den Endkunden her und helfen so, die Servicequalität auch nach dem Kauf und der Montage deutlich zu erhöhen. Das schafft für den Fachhandel ein besseres Image und die Chance, mit den Endkunden erneut über weitere Projekte ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Ein Leben im Zeichen der Unternehmensgruppe Alfred Bohn

In stiller Trauer nimmt die Unternehmensgruppe Alfred Bohn Abschied von ihrem Inhaber und Firmengründer Alfred Bohn, der am 12.12.2022 nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Die Unternehmensgruppe, der sein ganzes Wirken und Schaffen galt, war viele Jahrzehnte sein Lebensinhalt.

Als zweitältestes Kind der Eheleute Bohn wurde Alfred Bohn am 23.12.1935 geboren. In jungen Jahren übernahm Alfred Bohn nach dem Tod seines Vaters den elterlichen Landwirtschaftsbetrieb. Im Jahr 1956 folgte eine Stelle bei der Bundesbahn, und im September 1957 heiratete er seine Frau Edith Bohn, mit der er bis zu seinem Tod im Dezember 2022 glücklich verheiratet gewesen war. Gemeinsam übernahmen sie im selben Jahr eine Bahnhofsgaststätte, die sie bewirtschafteten. Nach diesen Stationen fand Herr Bohn seinen beruflichen Weg und gründete zusammen mit Walter Diringer im Jahr 1960 die Firma DIBO Bautenschutz und wechselte damit in die Baubranche. Durch seine Tätigkeit als erfolgreicher selbstständiger Handelsvertreter wurde Alfred Bohn schnell zum Branchenkenner für Bauelemente.

Trotz so mancher Niederlage organisierte Alfred Bohn auch immer wieder große Erfolge. Ab 1963 wurde die Firma DIBO als Unirollka weitergeführt und man begann mit der Fertigung des Universal-Rollladen-Kasten. Im Jahr 1969 wurde das Sortiment erweitert. Neben Rollläden und Rollladenkästen produzierte man nun auch die ersten Kunststofffenster, damit war der Grundstein für die spätere al bohn Fenstersysteme GmbH gelegt.

Darauf folgte die Gründung der Firma „Sinsheimer Glas“ im Jahr 1974, die als Höhepunkt und weitsichtige Entscheidung bezeichnet werden kann.  Gemeinsam mit der dann 1981 gegründeten al bohn Fenster-Systeme, die für die Produktion und den überregionalen Absatz von Fenstern und Türen an Fachhändler gedacht war, hatte Alfred Bohn ein wesentliches Fundament für das Wachstum der nächsten Jahrzehnte gelegt.

Der Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes 1990 in Sinsheim und damit die lokale Zusammenführung aller Funktionsbereiche der Firma an einem Ort gilt auch heute noch als wegweisende Entscheidung, auf der der Erfolg der letzten dreißig Jahre maßgeblich fußte.

Die 1990er-Jahre waren von weiteren Standorterweiterungen in Sinsheim geprägt. Zusätzliche Produktionshallen, die dem Unternehmen die Möglichkeit boten, mit der Zeit zu gehen und mit hoher Wirtschaftlichkeit moderne Tür- und Fenstersysteme herzustellen, entstanden in dieser Dekade.

Im Jahr 2006 reiste Alfred Bohn mit seinen Geschäftsführern in das westfälische Löhne, um dort ein Vordachprogramm und einige Ausstattungsgegenstände aus der Masse der insolventen Firma Tebau zu erwerben, kurzfristig entschied er sich dann, auch das Winter- und Sommergartensortiment zu übernehmen.

In den Jahren 2008 und 2009 wurde die Kunststofffensterproduktion durch die Installationen neuer  Fertigungsanlagen modernisiert und der Römerhof wurde mit einer Fertigungshalle mit 4.400 m2 Fläche bebaut, die bereits vorhandenen Gebäude wurden zeitgleich zur neuen Verwaltung von Tebau umgebaut. Im Jahr 2010 folgte eine weitere Vergrößerung im Römerhof, mit der zusätzlichen Produktionshalle wurden die Tebau- und die Aluminiumelemente-Produktion zusammengeführt, die freiwerdende Flächen wurde für die Erweiterung der Kunststofffensterproduktion genutzt.

Im Jahr 2011 wurde ebenfalls im Römerhof die neue Produktions- und Lagerhalle mit ca. 3.000 m2 in Betrieb genommen und das Materiallager, das sich bis zu diesem Zeitpunkt noch in Eppingen-Mühlbach befand, wurde in die Aluminiumelementefertigung integriert.

Ebenfalls in 2011 wurde für Sinsheimer Glas eine neue Produktionshalle erworben und saniert, heute bekannt unter dem Namen Werk 3, hier befinden sich Anlagen für die Glasbearbeitung und die Produktion von Einscheibensicherheitsglas. Die Einweihung der Halle fand 2012 statt, damit erreicht die Produktionsfläche der Unternehmensgruppe Alfred Bohn zu diesem Zeitpunkt etwa 54.000 m2.

„Meine Unternehmen waren und sind bis heute geprägt von menschlicher Atmosphäre, weil ich immer der Auffassung war, ein gutes Miteinander ist die einzig richtige Basis für langfristigen Erfolg“, sagte Alfred Bohn zum 50-jährigen Bestehen seines Unternehmens im Jahr 2013.

Über die Jahre wuchs das Unternehmen, das heute unter dem Namen „Unternehmensgruppe Alfred Bohn“ bekannt ist, stetig weiter und hat mit derzeitigem Stand rund 400 Mitarbeitende in Sinsheim, nahe Heidelberg. Alfred Bohn hatte viele Jahre den Beiratsvorsitz seiner Unternehmensgruppe inne. Bis zuletzt nahm er an den Beiratssitzungen teil, sofern es sein Gesundheitszustand erlaubte.

Backen für den guten Zweck

Auszubildende der Unternehmensgruppe Alfred Bohn lassen Baby-Nest-Kinderwünsche wahr werden

Anfang Dezember zog herrlicher Waffel- und Plätzchenduft durch die Räumlichkeiten der Unternehmensgruppe. Ganz im Sinne von Weihnachten, dem Fest der Liebe und Menschlichkeit, engagieren sich die Azubis für die Schwächsten in unserer Gesellschaft, die Kinder und backen für den guten Zweck. Dank reger Beteiligung der Mitarbeiter und Unterstützung der Geschäftsleitung können 1.100 € dem Baby-Nest in Schönau als Spende für Weihnachtsgeschenke überreicht werden.

„Im Jahr 2019 gab es bereits eine Spende durch die damaligen Auszubildenden an das Baby-Nest in Schönau und da auch uns die Schicksale der Kinder sehr berührt haben, wollten auch wir gerne den Kindern zu Weihnachten eine Freude machen“, erklärten die Auszubildenden der Unternehmensgruppe.

Für viele Mitarbeiter war das ein guter Grund, an den beiden Tagen Waffeln zu Mittag zu essen. Es kamen 508,50 € an Spenden von Mitarbeitern zusammen. Die Geschäftsleitung verdoppelte den Betrag großzügig auf insgesamt 1.100 €. 

Der gesamte Betrag kommt dem Baby-Nest in Schönau zugute. Das Baby-Nest ist eine kleine Einrichtung, die sich um schwer- und schwerstbehinderte, missbrauchte, misshandelte sowie vernachlässigte Kinder im Alter von 0-10 Jahren kümmert.

Andreas Bohn, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Alfred Bohn, ist stolz auf die Auszubildenden: „Sie haben das Projekt mit viel Engagement zum Erfolg geführt. Wir hoffen, damit einen Beitrag zu einem wundervollen Weihnachtsfest für die Kinder der Einrichtung zu leisten“.

Neuer Steuerbonus für energetische Sanierungen

Durch die Änderung der Regelung für die Förderung von energetischen Sanierungen im Jahr 2020 fallen inzwischen ausschließlich energetische Renovierungen und Sanierungen unter die Förderung. Zudem werden höhere Förderungen genehmigt als in früheren Zeiten. Es bedarf allerdings einer Bescheinigung des Fachhandwerksbetriebs, in der beschtätigt werden muss, dass festgelegte Standards erfüllt sind.

NEU ist auch, dass nur Eigenheimbesitzer gefördert werden können, die ihre Immobilie selbst bewohnen und für die keine anderweitige Förderung gilt.

Geförderte Maßnahmen im Sinne der energetischen Sanierungen sind:

  • Erneuerung von Fenstern oder Außentüren
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erneuerung der Heizungsanlage
  • Wärmedämmung von Wänden
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken
  • Einbau von digitalen Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
  • Optimierung bestehender Heizungsanlagen, wenn diese älter als zwei Jahre sind
  • sommerlicher Wärmeschutz
  • energetische Baubegleitung und Fachplanung.

Der geförderte Steuerbonus beträgt 20 % der Sanierungskosten, und zwar nicht wie vorher nur die Materialkosten, sondern Material und Lohnkosten inklusive. Die Rückzahlung der geleisteten Zahlung erfolgt über eine Minderung der Einkommensteuer, und zwar im ersten und zweiten Jahr um 7 % der Sanierungskosten, maximal jedoch um jeweils 14.000 €. Im dritten Jahr können noch einmal 6 %, maximal jedoch 12.000 € geltend gemacht werden. Die maximal erreichbare Fördersumme für energetische Sanierungen beträgt so innerhalb von drei Jahren bis zu maximal 40.000 €. Anfallende Kosten für den Energieberater können nun bis zu 50 % geltend gemacht werden. Hierzu zählt z. B. die Bestandsaufnahme des Objekts, Wärme- oder Luftdichtigkeitsmessungen o. Ä. Für eine Förderung von Fenstern, Balkonen oder Haustüren bestehen darüber hinaus Anforderungen an den U-Wert des Elements.

Hier werden folgende U-Werte gefordert:

  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren: 0,95 W/(m² K)
  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren barrierefrei oder einbruchhemmend: 1,1 W/(m² K)
  • Dachfenster: 1,0 W/(m² K)
  • Haustür: 1,3 W/(m² K)

Eine weitere förderungsfähige Energiesparmaßnahme, ist der Einsatz eines sommerlichen Wärmeschutzes von außenliegenden Verschattungssystemen.

Das Klima schützen und nachhaltig bauen, mit Produkten von albohn. Denn Nachhaltigkeit ist uns ein besonderes Anliegen, so beziehen wir 100 % unseres Stroms aus Wasserkraft und arbeiten schon heute an einem konsequenten Recycling von Werkstoffen. Um das Bauen nachhaltiger zu machen, sind wir Mitglied der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen).

Webinar zum „Technischen Handbuch Fenster"

Mit dem bereits erhältlichen TECHNISCHEN HANDBUCH FENSTER möchte Albohn Sie nicht nur durch eine detaillierte technische Ausarbeitung unterstützen, sondern bietet Ihnen die Möglichkeit, alle technischen Angaben bequem in einer Unterlage nachzuschlagen. Wie genau das funktioniert und wie die Arbeit mit dem neuen „Technischen Handbuch Fenster" aussieht, erläutern wir Ihnen im Detail in einem 45-minütigen Webinar am 29.07.2022 um 16 Uhr.

Durch das Webinar begleiten Sie:
Sebastian Zajec, Produktmanager Alu/Tebau und Maximilian Blaske, Produktmanager PVC

Bitte melden Sie sich bis zum 28.07.22 unter folgender E-Mail-Adresse zum Webinar an: marketing@albohn.de. Fragen im Vorfeld können Sie ebenfalls gerne an die genannte Adresse senden.

Den Link zum Meeting erhalten Sie kurzfristig vor dem Webinar zugeschickt.

Alle Teilnehmer erhalten im Anschluss das Webinar, gekürzt um die Fragerunde, zugeschickt. Hierzu wird das Webinar aufgezeichnet. Teilnehmer der Schulung werden nicht sichtbar oder hörbar sein. Wir behalten uns vor, Auszüge aus dem Webinar zu veröffentlichen. Mit der Anmeldung und Teilnahme am Webinar erklären Sie uns Ihr Einverständnis.

Interessierte Fachpartner wenden sich gerne an den Vertrieb oder info(at)albohn.de.

Ift-zertifizierte Albohn Fenster

Unsere einbruchhemmenden Albohn Fenster sind erneut vom Institut für Fenstertechnik (ift) Rosenheim zertifiziert worden. Somit profitieren Sie von unserem Qualitätsanspruch. Sorgen Sie vor – durch den Einbau von Albohn Fenstern!

Das ift Rosenheim ist ein international akkreditiertes und notifiziertes Prüflabor. Das Institut prüft die Produkte aus der Fenster-, Fassaden-, Türen- und Torbranche sowie deren Zulieferer. Im Hinblick auf Einbruchhemmung wurden unsere Bauprodukte untersucht. Das ift Rosenheim zertifiziert unsere Albohn Fenster und bestätigt die Wirksamkeit unserer Secur-Pakete. Mit den Zertifikaten wird bescheinigt, dass unsere Fenster den Anforderungen des zugrunde liegenden ift-Zertifizierungsprogramms entsprechen. 

Weitere Informationen finden Sie unter:
Die Zertifikate der Unternehmensgruppe Alfred Bohn